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Milliardär Kaplan setzt den Großteil seines Vermögens auf Gold

Der Name Thomas Kaplan ist Ihnen womöglich noch nicht geläufig. Er ist ein amerikanischer Milliardär, Unternehmer und Investor sowie Philantrop und Kunstsammler. Als Vorsitzender und Leiter der Investment Abteilung der Tigris Financial Group Ltd., einem Investment-, Beratungs- und  Vermögensverwaltungsunternehmen mit Sitz in New York, zeichnet er verantwortlich für die schwerpunktmäßige Orientierung der Gesellschaft auf Bodenschätze und den Bodenschätze-Sektor.

Es ist inzwischen gängige Praxis der Vermögensverwalter geworden, zumindest einen gewissen Prozentsatz der Wertpapierbestände, die sie führen, für Gold zuzuteilen. Thomas Kaplan lässt es damit aber nicht bewenden. Den einschlägigen Medien zufolge setzt er jetzt gänzlich auf Gold. The Wall Street Journal verlieh ihm deshalb den Titel bull of bullion [Goldbarren-Bulle].

"Ich habe einen Punkt erreicht, wo ich denke, Gold ist die einzige Anlage, zu der ich Vertrauen habe", sagt Kaplan.

Er ist überzeugt, die globale wirtschaftliche Instabilität würde zu einer steigenden Nachfrage nach Gold führen. Und diese Überzeugung hat er konsequent umgesetzt, indem er nicht nur einen geringen Prozentsatz, sondern den Großteil seines Vermögens auf Gold und andere Edelmetalle gesetzt hat.

"Wir haben es mit einem regelrechten Sturm zu tun, anscheinend ohne jede Lösung", erzählte er The Wall Street Journal.

"Wenn es der Welt gut geht, wird Gold in Ordnung sein. Auch wenn es der Welt nicht gut geht, wird es Gold gut dran sein …, aber viele andere Dinge könnten zusammenbrechen."

Seinen tatsächlichen Bestand an physischem Gold hat er nicht bekanntgegeben. Bekannt ist jedoch, dass er bis zu 30 Prozent der Anteile an einigen so genannten junior miners – also noch ganz jungen Bergwerken - kontrolliert. Sein Vermögen wird auf insgesamt annähernd 2 Milliarden $ Gold geschätzt, mehr als der Goldbestand der Zentralbank Brasiliens zurzeit wert ist.

Tigris Tochtergesellschaften haben Anteile an Bergwerksgesellschaften gekauft. Die Größe dieser Gesellschaften scheint dabei keine Rolle zu spielen, denn es sind auch winzige Unternehmen dabei, die bislang noch keine Unze Gold gefördert haben. Und Kaplan plant offensichtlich langfristig, denn er hat nicht nur Goldbarren aufgestockt, sondern auch Grundstücke aufgekauft in 17 Ländern auf fünf Kontinenten, in denen Geologen nach Gold suchen.

Für all diejenigen unter den Investoren, die sich kurzfristig noch mit Gold eindecken wollen, äußerte Kaplan den warnenden Vorbehalt, dass es schwierig sein dürfte, genug Gold zu erzeugen, um Nachfrage zu befriedigen.

 

 

Gold erzielte am 12. Mai an New Yorks Handelsbörse einen Börsenrekord von 1.242,70 $ pro Troy-Unze, aber der Preis setzte sich bei weniger als 1.180 $ am Freitag, als Investoren für Bargeld optierten inmitten der globalen Unklarheit, dem Verfallen von Optionen und einem sich abkämpfenden Aktienmarkt, berichtet thestreet.com.

Gutes Investieren!

 

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