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    Die Zehn Gebote: Eine Ethik für heute - Buchtipp

     

    Mathias Schreiber (Autor)

    Produktinformation

    • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
    • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt
    • Auflage: 2 (27. September 2010)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3421044864
    • ISBN-13: 978-3421044860
    • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 3 cm

    Produktbeschreibungen

    Aus der Amazon.de-Redaktion

    Pressestimmen

    »Mathias Schreiber gelingt es dank seiner klaren und pointierten Sprache, auch Leser zu erreichen, die nicht unbedingt bibelfest sind.« (Financial Times Deutschland)

    Kurzbeschreibung

    Warum die Zehn Gebote ewig gelten

    Die Zehn Gebote gelten Juden und Christen als zentrale Richtschnur ihres Verhaltens. Aber auch für nicht religiöse Menschen bleiben sie der unerschütterliche Prüfstein für humanes Ethos, dafür, ob einer Charakter hat oder nicht. In seinem neuen Buch rekonstruiert Mathias Schreiber die faszinierende Geschichte der Zehn Gebote vor dem Hintergrund der antiken Kulturen und im Vergleich mit ähnlichen Vorschriften. Zugleich versucht er in der Auseinandersetzung mit Psychologie, Philosophie, Verhaltensbiologie und Rechtslehren zu zeigen, welche Relevanz die Zehn Gebote heute noch haben. Wenn die Menschheit eine Zukunft haben soll, so sein Fazit, ist die stetige Orientierung an diesem Kodex der Vernünftigkeit überlebensnotwendig.

    Über den Autor

    Mathias Schreiber, geboren 1943 in Berlin, war 14 Jahre lang Leiter des Kulturressorts beim SPIEGEL und ist nun Autor des Magazins. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit sind philosophische und ideengeschichtliche Themen. Er veröffentlichte Bücher über Lyrik-Theorie, moderne Kunst und Architektur. Bei DVA erschienen bisher Was von uns bleibt. Über die Unsterblichkeit der Seele (2008) und Das Gold in der Seele. Die Lehren vom Glück (2009).

    Leseprobe

    "Anscheinend hat die Mehrheit unserer europäischen Zeitgenossen vergessen, was den Kern und die Besonderheit der Stellung des Menschen im Kosmos ausmacht: Die Zehn Gebote sind der älteste schriftlich überlieferte Kanon gesitteter Menschlichkeit, über den die Europäer überhaupt verfügen. Sie sind, biblisch gesprochen, der » Adlerflügel «, der den Menschen aus dem bloß biologisch betrachteten Kampf ums Dasein befreit. Ein Europäer, der sie kaum kennt und nicht zuletzt deswegen für entbehrlich hält, weiß im Grunde nicht, wer er ist - er begreift auch nicht die ethische und kulturgeschichtliche Relevanz seiner eventuellen Entschlossenheit, diesen Kanon zu korrigieren oder zu ignorieren.

    Die Zehn Gebote sind der Inbegriff abendländischer Moralität. Das klingt feierlich. Aber was heißt Moralität? Der Begriff ist zunächst ganz unfeierlich, er stammt aus dem Lateinischen: Mos bedeutet »Wille« und »Regel«, dann auch »Gewohnheit, Brauch«, »Art und Weise, Mode«, »Benehmen« und schließlich - als entscheidende Summe dieser Bedeutungsvarianten - »Gesinnung, Charakter«. Wem die Zehn Gebote nicht als Inbegriff unserer europäischen Moralgeschichte gelten, der hält womöglich Menschen mit ausgeprägtem Charakter ebenfalls für überflüssig, wenn er nicht gar insgeheim denkt, im Prinzip sei »alles erlaubt«, solange man nicht erwischt werde, und überhaupt: nur Egoisten seien in dieser Welt erfolgreich; wer sich da nicht anpasse, gehöre rasch zu den Verlierern. Könnte es sogar sein, dass diese windige Vorstellung heute zum moralischen Rüstzeug eines flexiblen Karrieregenies gehört? Könnte es sein, dass die Gleichgültigkeit vieler »Top-Manager« gegenüber einem Kanon wie dem der Zehn Gebote zu den geistigen Mitursachen der jüngsten Wirtschaftskrise zählt, die ja viel mit Maßlosigkeit, Selbstüberschätzung, haltloser Spekulationsfreude und sozialer Rücksichtslosigkeit zu tun hatte? Könnte es sein, dass die Nonchalance, mit der unsere Oberschicht-Intellektuellen vermeintlich altmodische Regeln wie diese Zehn Gebote zugleich abnicken und tunlichst ignorieren, mitverantwortlich ist für einen Alltag, in dem frustrierte jugendliche Wüteriche Amok laufen - auf dem Schulhof oder in der U-Bahn - und notfalls couragierte Ältere, die sie dabei stören, totschlagen? Vielleicht haben diese Gewalttäter im Schulunterricht allenfalls von weitem die Mahnglocke der Zehn Gebote vernommen - wenn überhaupt..."

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